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25.09.2009 - Facility Management

Im Schutze der Dunkelheit macht Gelegenheit Diebe

Im Schutze der Dunkelheit macht Gelegenheit Diebe
© WEDOpress
Wenn jetzt die Tage kürzer werden und die frühe Dämmerung Einbrechern Schutz vor dem Entdecken bietet, steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche drastisch an. Im Vergleich zum Sommer wird im Spätherbst und Winter fast doppelt so oft eingebrochen. „Effektiver Schutz gegen Einbrecher fängt bei einfachen Verhaltensregeln an“, unterstreicht Dr. Helmut Rieche von der bundesweiten Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“, in der sich die Polizei und Verbände der Sicherheitswirtschaft zusammengeschlossen haben. Angekippte Fenster und Terrassentüren seien nahezu eine Einladung für Diebe, nur ins Schloss gezogene Türen stellten kaum ein Hindernis dar. Bei längerer Abwesenheit empfehlen die Experten, über Zeitschaltuhren zeitweise Räume zu beleuchten und so Anwesenheit vorzutäuschen. Verschiedene strategisch platzierte Bewegungsmelder und Scheinwerfer im Außenbereich nehmen Einbrechern den Schutz der Dunkelheit. Den wirkungsvollsten Schutz bietet die richtige Sicherheitstechnik, denn ein Drittel aller Versuche scheitert bereits an geeignetem Einbruchschutz. Einbruchhemmende Fenster und Türen verhindern zum Beispiel das sekundenschnelle Öffnen einer Terrassentür mit einem Schraubendreher. Alarmanlagen bieten einen Zugewinn von Sicherheit und Komfort und tragen dazu bei, die Einbrecher zu schnappen. In etwa drei Viertel der Fälle, in denen ein Einbruch durch eine Alarmanlage mit sogenanntem „stillem Alarm“ verhindert wurde, konnten der oder die Täter in flagranti erwischt und dingfest gemacht werden. „Stiller Alarm“ ist die lautlose Alarmweiterleitung an einen Sicherheitsdienst. Ob das richtige Sicherheitsschloss, verschließbare Fenstergriffe oder die über Bewegungsmelder gesteuerte Außenbeleuchtung: Bürger und Gewerbetreibende können sich auf der Website www.nicht-bei-mir.de  über die Schwachstellen von Wohnungen, Häusern und Büros sowie über geeignete Schutzmaßnahmen informieren. Für die notwendige fachliche Beratung bietet die Internetseite eine Datenbank mit qualifizierten Sicherheitsfachfirmen und den Zugang zu den polizeilichen Beratungsstellen. Damit keine Frage offen bleibt, besteht für alle Interessierten die Möglichkeit „Dr. Sicher“, dem virtuellen Sicherheitsexperten, eine E-Mail zu schreiben. Die Fragen des Verbrauchers werden dann in kurzer Zeit vom Experten beantwortet.

Quelle:  Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“